| | 14:14 Ich steige weit über die Wolken | hinauf, um dem Höchsten zu gleichen. | | 14:15 Doch in die Unterwelt wirst du | hinabgeworfen, in die äußerste Tiefe. | | Im AT gehörte Satan zu den "Söhnen | Gottes" im himmlischen Hofstaat, wie | die wohl alte Vorstellung Ijob 1,6 | zeigt. | | Das Buch Ijob (Ijob 1,6)1:6 Nun | geschah es eines Tages, da kamen die | Gottessöhne, um vor den Herrn | hinzutreten; unter ihnen kam auch der | Satan. | | Er gilt als Diener Gottes und | verkörpert eine ursprünglich Gott | zugeschriebene Funktion. | Der von dann von Gott abgefallene und | mit seinem Diener aus dem Himmel | gestürzte Engelsfürst wird zum Gegner | Gottes und Verführer der Menschen. | | Auch im NT findet der Teufel als ein | oder der Fürst der gefallenen bösen | Engel Erwähnung. | | Das Evangelium nach Lukas (Lk | 10,18)10:18 Da sagte er zu ihnen: Ich | sah den Satan wie einen Blitz vom | Himmel fallen. | | Der zweite Brief an die Korinther (2 | Kor 11,14)11:14 Kein Wunder, denn auch | der Satan tarnt sich als Engel des | Lichts. | | | Neben den Bibeltexten wird Bacon auch | "De Civitate Dei" (Der Gottesstaat) | von Aurelius Augustinus, dem größten | lateinischen Kirchenlehrer des | christlichen Altertums, vorgelegen | haben, in der das Thema Engelfall | mehrfach unter verschiedenen | Gesichtspunkten erwähnt wird. | So wird im elften Buch die Situation | der Engel besonders beleuchtet. | | Buch XI, 11 | ... Von dieser Erleuchtung haben sich | gewisse Engel abgewendet und sich die | Auszeichnung eines weisen und seligen | Lebens nicht bewahrt, das zweifellos | nur das ewige, seiner Ewigkeit sichere | und vergewisserte Leben sein kann. Sie | besitzen nur noch ein Vernunftleben, | wenn auch ein einsichtsloses und | derart, daß sie es, selbst wenn sie | wollen, nicht verlieren können. ... | | Buch XI, 13 | ... Die sündigen Engel, die durch ihre | Schlechtigkeit jenes Lichtes verlustig | gingen, haben sie (die | Glückseligkeit), wie wir schlüssig | folgern müssen, auch bevor sie fielen, | nicht gehabt. ... | | Buch XI, 19 | ... Denn diese Scheidung (zwischen | Licht und Finsteris) konnte nur er | allein treffen, der auch, bevor sie | fielen, ihren künftigen Fall | vorauswissen kont, und daß sie, des | Lichtes der Wahrheit verlustig, im | finsteren Hochmut verharren würden. | | Buch XI, 33 | Daß es aber Engel gibt, die gesündigt | haben und in die tiefste Tiefe dieser | Welt verstoßen sind, die ihnen zu | einer Art von Kerker wurde, darin sie | bis zur bevorstehenden letzten | Verurteilung am Tage des Gerichtes zu | bleiben haben: das offenbart ganz | deutlich der Apostel Petrus. Er sagt, | daß Gott die sündigen Engel nicht | geschont, sondern sie in die finsteren | Abgründe der Hölle hinabgestoßen hat, | wo die bis zur Bestrafung im Gerichte | gefangengehalten werden. ... | ...